Über

Ludwig J. Marx

Ich untersuche, was an den Aktienmärkten funktioniert und was nicht, und veröffentliche beides. Der Schwerpunkt liegt auf dem zweiten Teil, weil der in der Branche üblicherweise fehlt.

Wie hier gearbeitet wird

Am Anfang steht eine Frage, die sich beantworten lässt. Nicht „funktioniert Momentum?“, sondern: hält eine bestimmte Regel, auf einen bestimmten Titelkreis, über einen bestimmten Zeitraum, was sie verspricht? Erst wenn die Frage so scharf ist, dass sie ein Nein zulässt, lohnt das Rechnen.

Danach wird gerechnet, und zwar gegen die eigenen Benchmarks statt gegen einen gekauften Index mit anderem Titelkreis. Das ist unbequemer und die einzige Art, bei der der Vergleich etwas bedeutet.

Veröffentlicht wird die Frage samt Antwort, auch wenn die Antwort nein lautet. Wer nur die geglückten Untersuchungen zeigt, veröffentlicht keine Forschung, sondern eine Auswahl.

Warum verworfene Thesen stehen bleiben

Eine These, die im Rückblick nicht getragen hat, ist damit noch nicht widerlegt. Sie könnte am Zeitraum gescheitert sein, an einem Fehler in der Rechnung oder an Pech. Der einzige Weg, das zu klären, ist sie weiterlaufen zu lassen und regelmäßig nachzutragen, was aus ihr geworden ist.

Deshalb trägt jede fortgeschriebene Untersuchung einen Abschnitt am Ende, der nachträglich wächst. Der ursprüngliche Text bleibt dabei unverändert. Ein Ergebnis, das man im Nachhinein umformuliert, ist kein Ergebnis mehr.

Was hier nicht steht

Keine Empfehlungen, keine Kursziele, keine Beratung. Ich bin kein Anlageberater und trete nicht als einer auf. Was hier steht, ist die Dokumentation eigener Forschung, und wer daraus etwas ableitet, tut das auf eigene Rechnung.

Auch keine Prognosen. Die Reihen und Untersuchungen beschreiben, was war. Über das, was kommt, sagen sie nichts.