Die Strategien

LJM Meridian

Zwanzig Aktien, vierteljährlich neu bestimmt, mit einer Kassenquote, die sich nach der Schwankung des Depots selbst richtet. Drei Stufen folgen derselben Auswahl und unterscheiden sich allein darin, wie schnell der Kassenteil wächst, wenn es unruhig wird.

Jede Kurve steht hier neben dem Basisdepot, das nichts kostet, und ist um die Gebühr vermindert. Wer den Vergleich anders herum führt, zeigt eine Überlegenheit, die niemand kaufen kann.

LJM Meridian

Ausgewählt werden die zwanzig Titel mit der stärksten Kursentwicklung über die vergangenen zweihundert Handelstage, gemessen im Verhältnis zu ihrer eigenen Schwankung. Gleich gewichtet, ohne Branchen- oder Länderquote.

Die Kassenquote richtet sich nach der Schwankung des Depots selbst: wird es unruhiger, steigt der Kassenteil. Er liegt nicht als Bargeld, sondern in einem Geldmarkt-ETF, damit die Gewichte im Pie zur Strategie passen.

Der Titelkreis ist auf das beschränkt, was bei Trading 212 handelbar ist. Eine Strategie, deren Titel man nicht kaufen kann, ist keine.

Über die vergangenen zehn Jahre lag diese Stufe nach Steuern und Gebühr in jedem gerechneten Fünfjahresfenster vor einem breiten Welt-ETF. Sie hatte dabei auch den größten Rückgang der drei Stufen: rund ein Drittel. Das beschreibt, was war, und sagt nichts über das, was kommt.

Preis

25 € im Monat oder 1,5 % im Jahr

der höhere Betrag zählt, einschließlich Mehrwertsteuer

In der App ansehen →

Aufbau

Titel
20
Neu bestimmt
quartalsweise
Stand

Strategie, gesamt

+204,8 %

nach Gebühr

Basisdepot, gesamt

+44,8 %

kostenlos

Strategie p. a.

23,2 %

Basisdepot 7,2 %

Tiefster Einbruch

24,0 %

Basisdepot 16,1 %

1. April 2021 bis 4. August 2026, beide Reihen auf denselben Startwert gesetzt, in Euro. Von dieser Strategie sind 1,5 % pro Jahr abgezogen, vom Basisdepot nichts. Was die Kurve sonst nicht abbildet, steht unter „Wie gemessen wird“.

LJM Meridian Balanced

Die Titelauswahl ist dieselbe wie bei LJM Meridian und LJM Meridian Defensiv. Unterschiedlich ist allein, wie schnell der Kassenteil wächst, wenn das Depot unruhig wird.

Diese Stufe liegt zwischen den beiden anderen. Über die vergangenen zehn Jahre lag der größte Rückgang bei rund einem Viertel — etwa so viel wie beim Basisdepot, das aus zehn Indexfonds besteht und nichts kostet. Der Ertrag war dabei mehr als doppelt so hoch.

Wer weniger Schwankung will, nimmt die defensive Stufe; wer mehr Ertrag will und dafür ein Drittel Rückgang aushält, das größere Buch. Alle drei folgen denselben Regeln.

Nach Steuern und Gebühr lag diese Stufe über die vergangenen zehn Jahre in nahezu jedem gerechneten Fünfjahresfenster vor einem breiten Welt-ETF. Auch das beschreibt, was war, und ist keine Zusage.

Preis

20 € im Monat oder 1,2 % im Jahr

der höhere Betrag zählt, einschließlich Mehrwertsteuer

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Aufbau

Titel
20
Neu bestimmt
quartalsweise
Stand

Strategie, gesamt

+181,2 %

nach Gebühr

Basisdepot, gesamt

+44,8 %

kostenlos

Strategie p. a.

21,4 %

Basisdepot 7,2 %

Tiefster Einbruch

20,0 %

Basisdepot 16,1 %

1. April 2021 bis 4. August 2026, beide Reihen auf denselben Startwert gesetzt, in Euro. Von dieser Strategie sind 1,2 % pro Jahr abgezogen, vom Basisdepot nichts. Was die Kurve sonst nicht abbildet, steht unter „Wie gemessen wird“.

LJM Meridian Defensiv

Die Titelauswahl ist dieselbe wie bei LJM Meridian: die zwanzig Titel mit der stärksten Kursentwicklung über zweihundert Handelstage, gemessen im Verhältnis zu ihrer eigenen Schwankung, gleich gewichtet.

Der Unterschied liegt allein im Kassenteil. Er ist hier deutlich größer und wächst schneller, sobald das Depot unruhig wird. Über die vergangenen zehn Jahre lag im Schnitt etwa die Hälfte in Aktien und die andere im Geldmarkt-ETF.

Was das bringt: der größte Rückgang lag bei rund einem Fünftel statt bei einem Drittel. Bezahlt wird das mit Ertrag, denn der Kassenteil arbeitet nicht mit.

Eines gehört dazu, auch wenn es gegen diese Stufe spricht: Wer allein auf den Ertrag schaut, braucht sie nicht. Nach Steuern und unserer Gebühr lag sie über die vergangenen zehn Jahre etwa gleichauf mit einem breiten Welt-ETF, der nichts kostet. Der Unterschied liegt allein im Rückgang. Sie ist für den Fall gebaut, dass ein tiefer Einbruch zum Ausstieg führen würde — und der teuerste Fehler ist der Ausstieg im Tief, nicht die geringere Rendite.

Preis

12,50 € im Monat oder 0,75 % im Jahr

der höhere Betrag zählt, einschließlich Mehrwertsteuer

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Aufbau

Titel
20
Neu bestimmt
quartalsweise
Stand

Strategie, gesamt

+133,8 %

nach Gebühr

Basisdepot, gesamt

+44,8 %

kostenlos

Strategie p. a.

17,2 %

Basisdepot 7,2 %

Tiefster Einbruch

15,4 %

Basisdepot 16,1 %

1. April 2021 bis 4. August 2026, beide Reihen auf denselben Startwert gesetzt, in Euro. Von dieser Strategie sind 0,75 % pro Jahr abgezogen, vom Basisdepot nichts. Was die Kurve sonst nicht abbildet, steht unter „Wie gemessen wird“.

Wie gemessen wird

Gegen das Basisdepot, nicht gegen einen Index

Niemand steht vor der Wahl zwischen dieser Strategie und einem amerikanischen Aktienindex. Die Wahl ist: bezahlen, oder das nehmen, was kostenlos danebenliegt. Also wird gegen das Basisdepot gemessen, zehn Indexfonds, offen einsehbar.

Nach Gebühr, sonst nicht

Von der bezahlten Kurve ist der Satz pro Jahr abgezogen, taggenau und geometrisch gerechnet. Vom Basisdepot nichts, denn es kostet nichts. Über zehn Jahre macht das bei 1,5 Prozent rund ein Sechstel aus — genug, um aus einem knappen Vorsprung einen Rückstand zu machen.

Zwei Dinge zeichnen uns zu schwach

Der monatliche Mindestbetrag ist nicht eingerechnet: eine auf 100 normierte Kurve kennt keinen Depotwert, und bei kleinen Depots fällt der Abstand deshalb geringer aus als gezeichnet. Umgekehrt rechnet das Basisdepot mit wiederangelegten Ausschüttungen, die Strategie noch ohne. Beides steht hier, weil es gegen uns spricht und trotzdem stimmt.

Gleiches Fenster, Euro

Verglichen werden nur Tage, an denen beide Reihen einen Wert haben, und beide starten am selben Tag bei 100. Zwei Reihen nach Position statt nach Datum nebeneinanderzulegen erzeugt einen Versatz, der wie Überrendite aussieht. Gerechnet wird durchgehend in Euro, sonst misst der Vergleich zu einem guten Teil den Wechselkurs.

Was hier nicht steht: die Zusammensetzung. Die Wertentwicklung ist das Zeugnis und darf jeder sehen — die Liste der Titel dagegen ist die Handelsabsicht. Sie gehört zum Abo, und in der App sieht sie auch ein Konto ohne Abo nur mit drei Monaten Abstand.

Alle Preise verstehen sich einschließlich Mehrwertsteuer und beziehen sich allein auf das, was in der jeweiligen Strategie liegt. Unterhalb von 20.000 € zählt der monatliche Betrag, darüber der Satz. Historische Werte sagen nichts über künftige Entwicklungen; die Regel, nach der ausgewählt wird, kann über Jahre danebenliegen.