Power Map · Angaben

Pflichtangaben und Methode

Diese Angaben gelten für jede Karte auf der Power Map und für jeden Beitrag auf X, der auf eine Karte verweist.

Wer die Karten erstellt

Ludwig J. Marx, Anschrift im Impressum. Er ist für jede Einstufung verantwortlich.

Jede Einstufung entsteht nach dem veröffentlichten Verfahren. Ludwig J. Marx prüft jede Karte gegen Quellen und Regeln und gibt sie frei.

Keine Karte ist von einem Emittenten beauftragt oder bezahlt.

Zeitpunkte

Jede Runde nennt, wann sie fertiggestellt und wann sie zuerst verbreitet wurde. Zeiten in Berliner Zeit.

RundeStichtagErstelltErste Verbreitung
Okt 202619.10.202619.10.2026, 18:00 Uhr19.10.2026, 22:00 Uhr

Was eine Karte aussagt

Eine Karte ordnet die Stellung eines Unternehmens in seinem Markt ein. Sie enthält kein Kursziel, keine Aussage zur Bewertung der Aktie und keine Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf.

Tatsachen sind allein die genannten Quellen und was sie berichten. Einschätzungen sind Rolle, Richtung, Zone, Power Core, Umfeld, die Stufen der Abhängigkeiten, Selbstbild, Muster, Kipppunkt und die Begründung.

Methode

Grundlage ist das Framework aus dem Buch Power Mapping von Ludwig J. Marx. Jedes Unternehmen bekommt eine von fünf Rollen: Status-Quo-Player, Challenger, Balancer, Disruptor oder Dependent. Die Rolle wird an vier Achsen begründet: worauf die Macht beruht (Power Core), in welchem Umfeld das Unternehmen steht, wovon es abhängt und wie es sich selbst sieht. Die Richtung sagt, ob sich die Rolle festigt (↑), stabil bleibt (→), erodiert (↓) oder wechselt (⇄). Die Zone sagt, welche Funktion eine Position nach dem Buch im Portfolio hätte. Ausführlicher: So funktioniert Power Mapping.

Quellen sind Primärquellen (Pflichtmitteilungen, Geschäftsberichte, Transkripte der Telefonkonferenzen), ergänzt um Wirtschaftsnachrichten, aus den sechs Monaten vor dem Datenschnitt. Nichts, was danach erschienen ist, geht in eine Karte ein.

Regeln, Stichtage und Messung des Vorwärtslaufs stehen in der Vorregistrierung. Sie ist festgelegt, bevor die erste Karte erschienen ist, und ihre Prüfsumme steht auf X.

Zeithorizont und Aktualisierung

Eine Einstufung bezieht sich auf die folgenden vier Quartale. Neu eingestuft wird zu jedem Quartalsbeginn, dazu anlassbezogen nach Quartalszahlen, Übernahmen, einem Wechsel an der Unternehmensspitze oder einer Entscheidung von Behörde oder Gericht. Eine Karte wird nie nachträglich geändert; eine neue Einschätzung erscheint als neue Karte mit eigenem Datum.

Risiken und Grenzen

  • Die Einstufung ist ein Urteil nach festen Regeln, keine Rechnung. Ein anderer Anwender käme bei einzelnen Unternehmen zu einer anderen Rolle.
  • Eine starke Stellung im Markt sagt nichts darüber, ob der Preis der Aktie angemessen ist.
  • Ob die Einstufung etwas über die spätere Kursentwicklung sagt, ist nicht belegt. Genau das prüft der Vorwärtslauf, ein Ergebnis gibt es frühestens nach acht Stichtagen.
  • Eingestuft werden nur die Aktien in unserem Depot. Die Auswahl ist klein und nicht zufällig.
  • Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Der Wert einer Anlage kann fallen, und eingesetztes Kapital kann verloren gehen.

Interessenkonflikte

  • Wir halten jede eingestufte Aktie zum Stichtag selbst in unserem Depot bei eToro. Die Positionen können sich jederzeit ändern; eine Änderung wird nicht gesondert mitgeteilt.
  • Ludwig J. Marx ist Popular Investor bei eToro. eToro vergütet ihn nach der Höhe des Kapitals, das unser Depot kopiert. Für die Karten selbst zahlt niemand. Wer über die Karten zu uns findet und das Depot kopiert, erhöht diese Vergütung; das ist ein Interessenkonflikt.
  • Ludwig J. Marx ist Autor des Buchs Power Mapping und hat ein Interesse daran, dass die Methode gut abschneidet. Deshalb sind Regeln und Messung vorab veröffentlicht.

Keine Anlageberatung

Die Karten sind keine Anlageberatung und keine persönliche Empfehlung. Sie berücksichtigen weder Ihre finanziellen Verhältnisse noch Ihre Anlageziele.